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Technische Stichwörter - Necar.org:  Die Energierevolution ist möglich.

Globale Energiewende http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de http://www.algen.de

Algen- Kerosin
Algen filtern CO2 aus der Luft. Algenproduktion ist auf Brachflächen und  auf dem Meer möglich sowie mittels aus Glasröhren bestehenden sog. Photobioreaktoren. Algen vertragen auch Salzwasser. Für die Herstellung von biologischem Flugzeugkerosin ist das Algenöl besonders geeignet, denn es besitzt ähnliche chemsiche Eigenschaften wie herkömmliches Kerosin und ist dabei sogar energiereicher.(2)
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Aufwindkraftwerke
Ein Aufwindkraftwerk kombiniert den physikalischen Treibhauseffekt mit dem Kamineffekt, um aus Sonneneinstrahlung elektrische Energie zu gewinnen. Unter einem Glasdach erwärmt sich Luft, steigt durch einen zentralen Turm auf und treibt unterwegs Windturbinen an. Das einfache Prinzip lässt sich erfolgreich verwirklichen, wie eine Experimentieranlage in Spanien demonstrieren konnte. Aufwindkraftwerke müssen groß dimensioniert sein, um wirtschaftlich Strom zu produzieren. Anlagen mit einem 1000 Meter hohen Turm und einem Kollektordurchmesser von 7 km haben eine elektrische Leistung von 200 MW.(5) Ca. 5 solcher Anlagen ersetzen ein typisches kommerzielles Atomkraftwerk.(6)
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Brennstoffzelle
Brennstoffzellen sind elektrochemische Energiewandler. Sie wandeln die Energie einer chemischen Reaktion direkt, d.h. ohne einen thermisch-mechanischen Zwischenschritt in elektrische Energie. Normalerweise werden bei einer Energie freisetzenden chemischen Reaktion die elektrischen Ladungen (Elektronen) direkt zwischen den reagierenden Atomen oder Molekülen ausgetauscht. So reagiert normalerweise Wasserstoff mit Sauerstoff sehr spontan: In der Knallgasreaktion wird der hohe Energiegehalt der Wasserstoffreaktion vollständig als Wärme frei. Der Trick der Brennstoffzelle besteht darin, dass der "Brennstoff" nicht direkt mit dem Luftsauerstoff reagiert, sondern seine Elektronen zunächst an die Anode abgibt. Über den äußeren Stromkreis des Verbrauchers fließen die Elektronen zur Kathode und werden dort erst vom anderen Reaktionspartner, typischerweise Luftsauerstoff, aufgenommen. So lässt sich die Reaktion kontrolliert und mit hoher Stromausbeute durchführen. (8) Die gängigen Typen konnten bereits in vielen Anlagen mit mehreren 100 kW im Feld erprobt werden.(9) Die Brennstoffzelle ist das Herzstück der Necar- Autoreihe von Daimler (s.u.).
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Drachen- Segel
Fliegende Drachensegel unter 300 Meter Höhe bewirken bei Frachtschiffen ein Sinken des Treibstoffverbrauches. Da das Segel voraussichtlich auf 30 bis 40 Prozent der Fahrtstrecke eingesetzt werden kann, ergibt sich rechnerisch eine Ersparnis von sechs bis acht Prozent. Das Unternehmen SkySails GmbH ist der Pionier für Drachensegel.(3)
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Elektroautos


Reine Elektroautos sind im Betrieb Nullemissionsfahrzeuge, sofern sie mit CO2 frei erzeugtem Strom fahren. Aber auch mit fossil erzeugtem Strom kommen sie auf eine gute CO2 Bilanz. Der Grund: Elektromotoren haben über 90 % Wirkungsgrad. (Diesel 35 %) und kommen sogar ohne Getriebe aus. Die schnellen Fortschritte in der Lithiumionen- Technologie lassen auf einen Durchbruch in den kommenden Jahren hoffen. Große Autobatterien können mit entsprechendem Batteriemanagement sicher sein und eine hohe Lebensdauer erreichen.(10) Der Tesla Roadster von 2008 schafft mit einer Baterieladung bis zu 400 km (11), hat eine Leistung von 292 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h.(12)
Fahrzeuge mit Elektroantrieb, etwa der Opel Ampera, könnten als mobile Speicher im Elektrizitätsnetz dienen und dazu beitragen, Spitzen im Stromangebot zu glätten.(32)
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Entwicklungshilfe: Solarkocher, Wasser aus der Luft


Menschen in der Dritten Welt sind meist auf Brennhölzer angewiesen um zu kochen. Das Verbrennen von Holz ist verbunden mit allerlei ökologischen Problemen wie dem Schwinden von Wald und der Bodenerrosion und damit verbundenen Ernteausfällen. Parabolspiegel von ca. 1-2 Metern Durchmesser bündeln Licht und können Speisen wie gewünscht erhitzen. (13)

Seit Ende der 80er Jahre hat man in Chile Nebelwasser für die Menschen nutzbar gemacht. Unweit der Küste hat eine kanadische Hilfsorganisation Netze aufgestellt, die den Nebel fangen. Wenn der Nebel durch die Netze zieht, kondensiert er an den Maschen. Tropfen für Tropfen fließt er in eine Rinne und anschließend in ein großes Becken. Von dort fließt das Wasser über Rohre ins Dorf. Mit 72 Netzen, die jeweils eine Fläche von 48 qm haben, gelingt es so etwa 12.000 Liter Trinkwasser pro Tag zu sammeln. Rund 30 Liter stehen jeder Person in dem chilenischen Dorf täglich zur Verfügung. Die Wartung der Anlage ist sehr einfach, alle Materialien sind in Chile preiswert erhältlich. Die Hilfsorganisation hat nach wenigen Jahren ihre Arbeit beendet. Heute führen die Bewohner des Dorfes die Anlage in Eigenregie.(14) Diese Form der Wassergewinnung ist äußerst energiesparend.
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Geothermie
Die Erde kann viel Wärme für geothermische Grundlastkraftwerke liefern - und zwar überall, nicht nur in vulkanischen Gebieten. In der Westtürkei ist die Temperatur in zwei Kilometern Tiefe mit 150 °C- 200 °C im europäischen Vergleich besonders günstig.
In Mitteleuropa stehen die enhanced Geothermal Systems (EGS)- Technologien im Mittelpunkt. Sie vergrößern künstlich durch hydraulische Stimulation die Wasserdurchlässigkeit und die Wärmetauscherfläche des unterirdischen Gesteins und verbessern damit die Lagerstättenproduktivität. EGS- Technologien eignen sich besonders für Standorte an denen die Wirtschaftlichkeit nicht von vorn herein gegeben ist. Etwa 95 % des geothermischen Potenzials in Deutschland sind mit dieser Technologie erschließbar. (17) Es wird lediglich Wasser in die Tiefe gepresst (18), es handelt sich also nicht um eine dem Fracking ähnenlnde Technologie.
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Gezeitenkraft, Gezeitenströmungskraft
Bei der Nutzung der Gezeitenströmung wandelt eine Turbine die kinetische Energie des Wassers in mechanische Energie um. Ein Generator an der Turbine setzt sie dann in elektrische Energie um. Das unterscheidet Gezeitenströmungskraftwerke von Gezeitenkraftwerken, welche den Gezeitenhub nützen. Die Technologien ergänzen sich und werden je nach Günstigkeit des Standortes eingesetzt. Eine 110 kW Pilotanlage der Gezeitenströmungskraft der Voith Hydro Ocean Current Technologies ging im Frühjahr 2011 in Korea in Betrieb. 
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Gleichstrom- Technik
HGÜ- Gleichstrom- Übertragung ermöglicht mehr Netz- Kapazität und eine höhere Spannung, damit geringere Stromstärke(*) und somit weniger Kabelverschleiß. Ressourcen können besser genutzt werden. Die Technik wird erfolgreich in China eingesetzt um Strom aus Wasserkraft im Westen in den industriereichen Osten zu befördern. (19) (*) Da die elektrische Leistung P= U * I. (20) Um die gleiche elektrische Leistung zu erhalten kann bei hoher Spannung I runtergefahren werden.
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Hausisolierung
Der Gebäudebereich gehört zu den wichtigsten Handlungsfeldern im Klimaschutz. So werden in Deutschland 71% des Endenergieverbrauches(**) der privaten Haushalte für das Heizen verwendet. Weitere 13 % gehen in die Wasserbereitung. Das Einsparpotenzial ist enorm: In den bestehenden Wohngebäuden wird im Durchschnitt fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwaseraufbereitung verbraucht wie nach den Anforderungen der neuen Energiesparverordnung für Neubauten vorgeschrieben ist.(21)

(**)Endenergie: Als Primärenergie bezeichnet man in der Energiewirtschaft die Energie, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen oder Energiequellen zur Verfügung steht, etwa als Kohle, Gas, Sonne oder Wind. Primärenergie kann gegebenenfalls durch einen (mit Verlusten behafteten) Umwandlungsprozess in Sekundärenergie umgewandelt werden. Primär- oder Sekundärenergie wird nach Übertragungsverlusten zu vom Verbraucher nutzbarer Endenergie (Energie hat den Hausanschluss des Verbrauchers erreicht).(22)
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Industrielle Abwärme
Bei der Herstellung von Metallen, in chemischen und petrochemischen Anlagen, in der Papierindustrie, und selbst bei der Herstellung von Lebensmitteln wird Wärme frei. Aus diesen Anlagen könnte man in Deutschland 5000 MW elektrischer Leistung gewinnen.(23) Dies entspricht 5 Atomkraftwerken.(6) Mit geeigneten Stirling Motoren (s.u.) ist sogar eine noch höhere Leistung möglich. (23)
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LED- Glühbirnen
Der wohl wichtigste Pluspunkt von LED-Lampen ist ihre Energieeinsparung. LED-Lampen besitzen die höchste Energieeffizienz. Sie wandeln also im Vergleich zu ihren Konkurrenten, die meiste Energie in Licht um. Eine 60-Watt-Glühbirne hat eine Leuchtkraft von ca. 600 Lumen. Eine aktuelle LED-Lampe die 600 Lumen erzeugt, verbraucht dagegen nur 8 Watt.(24)
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Necar


Brennstoffzellenfahrzeuge sind Transportmittel mit Elektroantrieb, bei denen die benötigte elektrische Energie aus den Energieträgern Wasserstoff oder Methanol durch eine Brennstoffzelle erzeugt wird, direkt in Elektromotoren in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einer Traktionsbatterie zwischengespeichert wird. Der zusätzliche elektrische Speicher ermöglicht zum Einen die Rekuperation (Gewinnung der Bewegungsenergie beim Bremsen) , zum Anderen entlastet er die Brennstoffzelle von Lastwechseln.

Diese Antriebsform gilt bei Straßenfahrzeugen inzwischen nicht mehr nur als experimentell, sondern wird trotz praktischer Einschränkungen in Kleinserien gefertigt. Wasserstoff- Tankstellen sind von Nöten. Wegen der unterschiedlichen Betankungszeiten wird das Brennstoffzellenauto meist nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung des von Batterien gespeisten Elektroautos gesehen.

Brennstoffzellen-Konzeptfahrzeuge:
Daimler war mit der Necar Reihe seid den 90ern der Pionier unter den Brennstoffzellenfahrzeugen.
Aktuelle Konzeptfahrzeuge sind der Mercedes-Benz BlueZero F-Cell von 2008 sowie der Honda FCX Clarity von 2008. (25)
Der BlueZERO F-CELL (links unten) erzielt eine Reichweite von deutlich über 400 Kilometer ohne Emissionen. Die Höchstgeschwindigkeit ist im Sinne einer optimalen Reichweite und Energieeffizienz elektronisch auf 150 km/h begrenzt.(26)
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Parabolrinnen- Kraftwerke
Parabolrinnenkraftwerke waren die ersten solarthermischen Kraftwerke, die kommerziell Elektrizität erzeugten (In Kalifornien seid den 80ern). Die vorhandenen Solarkraftwerke speisen jährlich fast so viel Elektrizität in das Netz ein wie alle photovoltaischen Systeme weltweit. Heutzutage werden Kraftwerke mit bis zu 250 Megawatt Leistung gebaut.(27) 4 solcher Kraftwerke ersetzen ein Atomkraftwerk.(6) Alle kommerziellen Parabolrinnen- Kollektoren verwenden als Wärmeträgermedium ein synthetisches Thermoöl, das sich beim Durchgang durch den parabolförmigen Spiegel- Kollektor auf bis zu 400 ºC erwärmt und dann durch einen Wärmetauscher zur Dampferzeugung fließt. Die Spiegelfläche wird über den Tag hydraulisch der Sonne nachgeführt. (27)
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(Neueste) Photovoltaik



2009 gelang dem Fraunhofer Institut die Herstellung von Solarzellen aus Gallium und Germanium mit einem Wirkungsgrad von 41 %. Heute dominiert jedoch noch immer die Silizium Technologie, hier liegt der Wirkungsgrad bei maximal 28%. Die Preise für Photovoltaik sinken dramatisch. Ab diesem Jahr (2013) ist er gleich teuer wie Strom aus Offshore- Windenergie. Ab 2014 wird die Einspeisevergütung größerer Anlagen unter die Stromkosten der Industrie sinken.
Photovoltaik ist wegen der direkten Umwandlung von Sonnenlicht in Strom oft eine elegante Lösung. Fenster oder Glasdächer, die mit Dünnschichtverfahren beschichtet sind können vor allem bei großen Gebäuden die Stromproduktion mit dem ohnehin unumgänglichen Licht- und Wärmemanagement verbinden.
Trotz starker staatlicher Förderung decken Photovoltaikanlagen erst knapp 1,2 % des deutschen Gesamtstromverbrauchs. Im Vergleich zu anderen Energieformen ist der "Erntefaktor" relativ gering. Er stellt die Nutzenergie die eine Anlage im Laufe ihres Lebenszyklus produziert ins Verhältnis zu der Energie, die ihre Herstellung verbraucht hat. Bei großen Wasserkraftwerken ist der Erntefaktor 25 mal so hoch wie bei Photovoltaik.
Funktionsweise: Wenn eine photovoltaische Zelle aus dem Sonnenlicht ein Lichtquant (Photon) aufnimmt, dann schlägt dieses ein Elektron aus dem Verbund der Atome heraus. Das Elektron hinterlässt in dem atomaren Kristallgitter einen leeren Platz. Dieses "Loch" kann von Atom zu Atom hüpfen und trägt so wie das freigesetzte Elektron zum elektrischen Strom bei. Es läuft ab wie auf einer doppelstöckigen Brücke: Im oberen Stockwerk fließt der Elektronenverkehr in eine Richtung, im unteren Stockwerk der Löcherverkehr in die entgegengesetzte Richtung. So gewinnt die Zelle elektrische Energie. (31)
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Pressluftspeicher

Ein Druckluftspeicherkraftwerk presst Luft mit Hilfe von überschüssigem Strom in unterirdische Kavernen. Bei starker Nachfrage nach Strom lässt es sie wieder durch eine Turbine ab und gewinnt so elektrische Energie zurück. Der Wirkungsgrad steigt, wenn man die Wärme, die beim Verdichten frei wird, zwischenspeichert und beim Ausblasen an die Luft zurückführt. Der Druck beträgt bis zu 70 Bar. Zum Anzapfen des Speichers leitet man die komprimierte Luft in eine Gasturbine ein, deren Effizienz dadurch zunimmt. Auf diese Weise wird die gespeicherte Energie zurückgewonnen. Weltweit sind bereits zwei solcher Anlagen in Betrieb, eine davon in Niedersachsen. Bei typischen Kavernengrößen von mehreren hunderttausend Kubikmetern lassen sich einige Millionen  Kilowattstunden speichern.  (32)
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Pumpspeicherkraftwerke
Nachts oder an Wochenenden, wenn es reichlich Strom gibt, wird Wasser auf höher gelegene Staubecken gepumpt. Zur Mittagszeit, wenn Elektrizität knapp ist, wird das Wasser wieder abgelassen und treibt riesige Turbinen an. So wird Strom produziert, wenn er gerade besonders teuer ist, und verbraucht wenn er gerade wenig kostet. (1) Wirkungsgrade von 80% lassen sich grundsätzlich mit Pumpspeichern erzielen (d.h. der Energieverlust bei der Speicherung beträgt 20 %, bei Wasserstoff ist der Verlust bei ca. 60%). (16)
Eine flexiblere, wirtschaftliche Alternative bilden sog. Ringwallspeicher (s.u.), (15)
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Ringwallspeicher

Wasserspeichersysteme, deren Oberbecken ein aufgeschütteter Ringwall bildet, der mit dem Aushub für das Unterbecken errichtet wird. Sie funktionieren im Prinzip wie Pumpspeicher. Es lassen sich aber leichter geeignete Standorte finden. Ihre potentiellen Vorteile sind beträchtlich:
Anders als bei Pumpspeichern kann man bei Ringwallspeichern auf eine Flutung großer Flusstäler verzichten. Es müssen nicht unbedingt hohe Berge in unmittelbarer Nähe der Wasserreservoirs stehen.Damit lassen sich sehr große Kapazitäten erreichen die das Speicherproblem der volatilen erneuerbaren Energien mit hohen Wirkungsgraden lösen könnten.(16)
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Rotorschiffe

Rotorschiffe sind Schiffe unterschiedlicher Bauart, die mit Hilfe des Flettner-Rotors oder Abwandlungen desselben anstatt eines Segels fahren. Sie sind regelmäßig zusätzlich mit einem Motorantrieb ausgestattet. Ein Rotorschiff wurde erstmals 1924 von Anton Flettner vorgestellt. Damals hatten jedoch Rotorantriebe gegenüber den aufkommenden Dieselmotoren keine Chance. Bei der jetzt vorhandenen Verteuerung des Treibstoffs Öl wird neuerdings die alte Idee der Rotorschiffe wieder aufgegriffen.
Der Flettner-Rotor ist ein alternativer aerodynamischer Antrieb in Form eines der Windströmung ausgesetzten, rotierenden Zylinders, der durch den Magnus-Effekt eine Kraft quer zur Anströmung entwickelt.(33) Der Zylinder wird (aktiv) gedreht, und erfährt dann bei einer Anströmung eine Kraft.

Die E-Ship 1 ist ein Frachtschiff, das neben einem Dieselantrieb zusätzlich über einen Antrieb mittels Flettner-Rotoren verfügt, also ein Rotorschiff ist. Sie wurde 2010 in Emden fertiggestellt. Sie ist für den Transport von Enercon-Windkraftanlagen ausgelegt. Nach Angaben der Betreiber beträgt die Treibstoffersparnis durch die Flettner-Rotoren und weiterer Optimierungen bei bis zu 25 Prozent.(34)
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Silikat- Wärmespeicher

Das als Silica Gel bekannte Trockenmittel wie man es im Zusammenhang mit Beilagen zur Elektronik kennt, ist ein hervorragender Wärmespeicher. Bei Zufügen von Wasser wird Wärme abgegeben, bis zu 200 Grad, bei Trocknung wird Wärme aufgenommen. Man kann dies als Wärmespeicher benutzen. Und das Faszinierende daran: Im Grunde arbeitet es völlig verlustfrei und letztendlich viel effizienter als vergleichbare Wärmespeicher wie etwa Wasser. Zudem ist der Platzverbrauch ein Viertel so gross wie bei Wasser. Es handelt sich hierbei um gesundheitlich und umweltlich unbedenkliches Material.(4)
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Solarturmkraftwerk
Beim Zentral- Receiver- System fokussiert ein Feld verstellbarer Spiegel das Sonnenlicht auf die Spitze eines Turmes. Dort sitzt ein Receiver, den ein Wärmetransportmedium durchströmt. Gemmasolar in Spanien mit einer Leistung von ca. 20 Megawatt wurde 2011 in Betrieb genommen und nutzt als Wärmeträger und Speicher Nitratsalz.(28)
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Stirling Motor



Der Stirlingmotor ist nach der Dampfmaschine die zweitälteste Wärmekraftmaschine. Theoretisch kann ein Stirlingmotor einen höheren Wirkungsgrad als eine Dampfmaschine und ein Benzin- oder Dieselmotor erreichen. Im Stirlingmotor wird Wärmeenergie in mechanische Arbeit umgesetzt. Das Interessante dabei ist, dass diese Wärmeenergie von außen an den Motor herangeführt wird. Er ist also nicht wie der Benzin- oder Dieselmotor auf die "innere" Verbrennung eines besonderen Kraftstoffes angewiesen, sondern kann mit beliebigen Wärmequellen arbeiten, z. B. mit Solarenergie, mit Wärme aus der Verbrennung von Deponiegas und von allen möglichen festen und flüssigen Brennstoffen - hierbei kann die Verbrennung optimal umweltschonend eingestellt werden. (29)

Für kleine dezentrale solarthermische Anlagen eignen sich Dish- Stirling- Systeme. Das sind schwenkbare, paraboloide Spiegelschüsseln mit einem Stirling Motor im Brennpunkt. (30)
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Wasserstoff
Die meisten erneuerbaren Energiequellen erlauben nur eine stark fluktuierende Stromerzeugung. Daher bietet es sich an, in Zeiten hoher Produktion Elektrolyse zu betreiben (Wasserstoff aus Wasser generieren) und den erzeugten Wasserstoff zu speichern. Wasserstoff für PKW auf Brennstoffzellenbasis können ihn mit hohem Wirkungsgrad nutzen. Damit können wesentliche Teile des Verkehrs CO2 frei betrieben und Überschüsse aus erneuerbaren Energiequellen sinnvoll und kostengünstig genutzt werden. Windstrom kann indirekt über Wasserstoff im Verkehr genutzt werden.(7)
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Wellenkraft
Prototypen von Wellenkraftwerken werden seit einigen Jahrzehnten erprobt, meist mit der Technik der oszilierenden Wassersäule (OWC, Oscillating Water Column): Das Auf und Ab der Wellen erzeugt eine oszillierende Wassersäule im Inneren des Kraftwerkes. Die damit verbundene Luftströmung treibt eine Turbine an. Autonome OWC- Leuchtbojen haben sich bereits erfolgreich etabliert. Größere Kraftwerke wurden als schwimmende und stationäre Prototypen mit Leistungen bis zu einem Megawatt getestet. Strom aus Wellenkraft ist deutlich günstiger als Photovoltaik Strom aber etwas teurer als Windstrom. (35)
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(Neueste) Windkraftanlagen

In Deutschland drehen sich inzwischen mehr als 22 000 Windräder, die mittlerweile deutlich über 9 % des Nettostromverbrauchs erzeugen. Damit übertreffen sie hierzulande jede andere erneuerbare Energieform. Heutige Windenergieanlagen gehören mit bis zu 127 m Rotordurchmesser und einer Nennleistung bis zu 7,5 Megawatt zu den größten rotierenden Maschinen.(36)
Jedoch kann man von einer sog. Offshore- Falle reden: Bei schlechtem Wetter und bei Durchgang von Walen gibt es einen Baustopp für Windräder auf dem Meer. Die Windräder auf hoher See erzeugen wegen der erschwerten Bedingungen durch Wasser und Wind stets doppelt bis dreimal so teuren Strom wie an Land. Die Folgekosten aufgrund von notwendigen Stromautobahnen durch Deutschland sind ebenfalls zu berückksichtigen. Der vermehrte Ausbau der Windkraft an Land- wie etwa in Schweden- ist also lohnenswerter.(37)
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Impressum:
Projekt "Energiewende", © Jugend des Dialog Forum Stuttgart e.V. , September 2013.


Quellen:

(1) Aus: Der Spiegel, 2.9.2013, Titel "Das Strom- Phantom"
(2) Aus: "Die große Show der Naturwunder" vom Mittwoch, 28.12.2011 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
(3) Aus: Quelle: F.A.Z., 12.02.2008, Nr. 36 / Seite T1
(4) Aus: "Wissen vor 8", Di, 05.03.13 | 19:45 Uhr, ARD
    "Die große Show der Naturwunder": Silicagel – Heizen mit Verpackungsbeilagen, aus der Sendung vom Donnerstag, 11.7.2013 | 20.15 Uhr | Das    Erste
(5)Aus: "Erneuerbare Energie", S.94, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(6)Aus: Wolframalpha.com Stichwort "200 Megawatts"
(7) Aus: "Erneuerbare Energie", S.132, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(8) Aus: "Erneuerbare Energie", S.143, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(9) Aus: "Erneuerbare Energie", S.147, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(10) Aus: "Erneuerbare Energie", S.154, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(11) Aus: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/200-000-kilometer-mit-dem-elektroauto-tesla-roadster-a-831761.html
(12) Aus: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/tesla-roadster-2-5-sport-wer-rasen-will-muss-planen-a-763868.html
(13) Aus: „Die große Show der Naturwunder" vom 11. Juli 2013 | 20:15 Uhr | Das Erste
(14) Aus: "Quarks und Co", Dienstag, 12. Juli 2005, 21.00 - 21.45 Uhr | WDR Fernsehen
(15) Aus: Spektrum der Wissenschaft Spezial: "Die Energie der Zukunft", März 2012, S. 70
(16) Aus: Spektrum der Wissenschaft Spezial: "Die Energie der Zukunft", März 2012, S. 72
(17) Aus: "Erneuerbare Energie", S.60 ff., Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(18) Aus: Wikipedia, Stichwort "EGS- Verfahren", 18.9.2013
(19) Aus: http://www.energy.siemens.com/entry/energy/hq/de/stories.htm?stc=wwecc122437#/power-matrix-china-hvdc-sd
(20) Aus: Matheplanet Forenbeitrag;
(21) Aus:"Erneuerbare Energie", S.168, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(22) Aus: Wikipedia, Stichwort "Endenergie", Stichwort "Primärenergie", 18.9.2013
(23) Aus:  Planet-e "Die Wärmemacher", Sendung vom 08.09.2013 14.45 Uhr, ZDF
(24) Aus: http://www.stromverbrauchinfo.de/led-lampen.php
(25) Aus: Wikipedia Stichwort "Brennstoffzellenfahrzeug", 18.9.2013
(26) Aus: http://media.daimler.com/dcmedia/0-921-614307-49-1199194-1-0-0-0-0-1-11702-854946-0-1-0-0-0-0-0.html
(27) Aus: "Erneuerbare Energie", S.31, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(28) Aus: "Erneuerbare Energie", S.32 ff., Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(29) Aus: http://www2.ier.uni-stuttgart.de/lehre/skripte/versuche/Stirlingmotor/Stirlingmotor.pdf
(30) Aus: "Erneuerbare Energie", S.35, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(31) Aus: "Erneuerbare Energie", S.36, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(32) Aus: Spektrum der Wissenschaft Spezial: "Die Energie der Zukunft", März 2012, S. 74 ff.
(33) Aus: Wikipedia, Stichwort "Rotorschiff", Stichwort "Flettner-Rotor", 19.9.2013
(34) Aus: Wikipedia, Stichwort "E-Ship 1", 19.9.2013
(35) Aus: "Erneuerbare Energie", S.100 ff., Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(36) Aus: "Erneuerbare Energie", S.14 ff., Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
(37) Aus: Der Spiegel, 2.9.2013, Titel "Das Strom- Phantom"

Quellen der Abbildungen:

Algen:http://www.swr.de/
Aufwindkraftwerk: "Erneuerbare Energie", S.90, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Brennstoffzelle: "Erneuerbare Energie", S.143, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Drachensegel: http://www.spiegel.de
Elektroauto: http://www.teslamotors.com/de_DE/roadster
Solarkocher: http://de.wikipedia.org/wiki/Solarkocher
Wasser aus der Luft: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2005/0712/09_mangelware_wasser.jsp
Geothermie: "Erneuerbare Energie", S.65, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Gezeitenkraft: "Erneuerbare Energie", S.95, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Gleichstrom: http://www.energy.siemens.com
Hausisolierung: "Erneuerbare Energie", S.165, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Industrielle Abwärme: http://www.frankfurt-school.de
LED Glühbirne:http://de.wikipedia.org/wiki/LED
Necar/ Blue Zero F-Cell: http://www.hybrid-autos.info ,
 http://theirearth.com/uploads/news/1950125134_mercedes-benz_bluezero_f-cell.jpg
Parabolrinnenkraftwerk: "Erneuerbare Energie", S.29, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Photovoltaik: http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik ,
"Erneuerbare Energie", S.38, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Pressluftspeicher: Spektrum der Wissenschaft Spezial: "Die Energie der Zukunft", März 2012, S.77
Pumpspeicherkraftwerk: http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk
Ringwallspeicher: Spektrum der Wissenschaft Spezial: "Die Energie der Zukunft", März 2012, S.71
Rotorschiff: http://de.wikipedia.org/wiki/E-Ship_1
Silica Gel: http://de.hama.com/
Solarturmkraftwerk: "Erneuerbare Energie", S.30, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Stirling Motor: http://de.wikipedia.org/wiki/Stirlingmotor
Stirling Motor Dish System: "Erneuerbare Energie", S.30, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Wasserstoff: http://www.berlin.de
Wellenkraft: "Erneuerbare Energie", S.102, Thomas Bührke, Roland Wengenmayr, Verlag Wiley-VCH, Weinheim 2012
Windkraft:http://www.bastel-bastel.de